News 2018

Stellvertretender Vorsitzender der DGTelemed bei BMC-Session „Patientenwege im 21. Jahrhundert“

September 2018


V. l. n. r.: Moderator Klaus Trudrung, Lead Health Politics, Mundipharma Deutschland GmbH & Co. KG; Dr. Axel Wehmeier, Vorstandsmitglied, Hausärztliche Vertragsgemeinschaft AG; Thomas Müller, Vorstandsmitglied, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, und Günter van Aalst, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V., diskutieren zum Thema „Die digitalisierte Praxis: Wie kann die digitale Kommunikation zwischen Hausarzt, Klinik, Pflegedienst und Apotheke zu einer effizienteren Patientensteuerung führen?“ (Bild: dgtelemed.de).

Unter dem Motto „Patientenwege im 21. Jahrhundert“ veranstaltete der Bundesverband Managed Care e. V. (BMC) am 21. September 2018 im Rahmen des 2. Internationalen Hausärztetages in Bonn ein Symposium, das telemedizinische Anwendungen sowie das vernetzte Zusammenarbeiten von behandelnden Ärzten mit Hilfe digitaler Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten fokussierte. Günter van Aalst, stv. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed), referierte bei der Podiumsdiskussion „Die digitalisierte Praxis: Wie kann die digitale Kommunikation zwischen Hausarzt, Klinik, Pflegedienst und Apotheke zu einer effizienteren Patientensteuerung führen?“.

 

Van Aalst stellte in seinem Vortrag heraus, dass ärztliche Kompetenz vor Ort und spezialisierte Expertise via digitaler Kommunikation ortsnah dem Patienten zugute kommen nach dem Motto „gemeinsam kompetenter“. Es müsse nicht mehr in jedem Fall der Patient zum Experten reisen sondern dieser sei ortsnah über digitale Kommunikationsmöglichkeiten verfügbar. Dies erfordere veränderte Formen des Miteinanders der Behandler und die vernetzte Nutzung der vorhandenen Technologien und abgestimmte Strukturen und Arbeitsabläufe, die in Form eines telemedizinischen Netzwerkes organisiert werden, so van Aalst.

 

„Konkrete Erfahrungen sammeln wir seit geraumer Zeit über das größte Innovationsfondsprojekt TelNet@NRW. Dort arbeiten in einem derartigen telemedizinischen Netzwerk zwei Krankenhäuser der Maximalversorgung mit ihrer speziellen Expertise, 17 Kliniken der Grund- und Regelversorgung und zwei große Arztnetze mit rund 100 Arztpraxen zusammen. Im Vordergrund der telemedizinischen Konsultationen stehen bei diesem Projekt zunächst die Bereiche Infektiologie und Intensivmedizin“, veranschaulichte van Aalst.

 

Die Zwischenbilanz: Nach anfänglichem Zögern sei eine zunehmende Akzeptanz der niedergelassenen Behandler festzustellen, sagte van Aalst.

 

Hier finden Sie das Programm zum Symposium.

 

Hier sehen Sie eine Aufzeichnung eines Livestreams von der Veranstaltung. Ab ca. 1 Stunde und 52 Minuten kann die Podiumsdiskussion mit Moderator Klaus Trudrung, Dr. Axel Wehmeier, Thomas Müller und Günter van Aalst verfolgt werden. (Quelle: „Der Hausarzt“)