News 2018

G-BA-Innovationsfondskongress: Spahn und Hecken verfolgen Präsentation des Projekts TELnet@NRW

Mai, 2018


V. L. n. R.: Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen, sowie Konsortialführer von TELnet@NRW und Vorstandsvorsitzender der DGTelemed und Dr. med. Robert Deisz, Oberarzt an der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen, präsentieren Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Projekt TELnet@NRW. (Bildquelle: Universitätsklinikum Aachen (UKA))

 

Anlässlich des zweijährigen Bestehens des Innovationsfonds lud der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter der Leitung von Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, am 28. Mai 2018 nach Berlin zum Kongress „Zwei Jahre Innovationsfonds – Impulsgeber für eine bessere Versorgung“. Zu den prominenten Besucherinnen und Besuchern gehörte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Begleitet von Prof. Hecken besuchte er einige wenige ausgewählte Projekte bei einem Posterrundgang. Darunter befand sich auch das Projekt TELnet@NRW.

 

Das durch den Innovationsfonds geförderte Projekt TELnet@NRW verfolgt das Ziel, ein telemedizinisches Netzwerk aufzubauen, das in den überlebenswichtigen Bereichen Infektiologie und Intensivmedizin Haus-, Krankenhaus- und Fachärzte miteinander verbindet und eine sichere Video-Kommunikationsverbindung mit einem schnellen und geschützten Datenaustausch zwischen den beteiligten Einrichtungen etabliert. Am 30. August 2017 fiel der Startschuss für die Interventionsphase von TELnet@NRW.

 

Der Innovationsfonds unterstützt maßgeblich die Förderung innovativer Versorgungsprojekte und der Versorgungsforschung und setzt Impulse für die Weiterentwicklung der Versorgung von Versicherten und Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung. Insgesamt werden aktuell 81 Projekte gefördert, die neue Versorgungsformen anstreben (Fördersumme: 423,4 Millionen Euro). Dazu kommen 116 Projekte zur Versorgungsforschung einschließlich der Evaluation von Selektivverträgen (knapp 140 Millionen Euro Fördergelder). In der begleitenden Posterausstellung hatten laufende Projekte aus dem Innovationsfonds die Gelegenheit, sich dem Publikum zu zeigen.

 

Das Kongressprogramm können Sie hier einsehen.